Freitag, 18. März 2016

Das Make Over

Da es auch im Internet „Trends“ gibt, denen man sich als Designer anpassen sollte, werden auch Websiten ab und an aufgefrischt. Dies nennt man dann einen „Relaunch“. Im vierten Semester, im Fach Screendesign geht es um genau diese Art von Makeover. Der Dozent Carlos Wallutt berät die Studierenden zunächst ausführlich über die angesagten Stile und Arten von Websiten und dann darf ein jeder ans Werk.
In diesem Semster haben die Websiten der Cocktailbar „Cocktrail“ und die Seite des Indoor Spielplatz „rabatzz“ ein neues Gesicht bekommen. Unsere Studierenden haben die Aufgabe wunderbar gemeistert:

Katrin Steffer Katrin Steffer Sandra Busch Hannah Quellhorst Hannah Quellhorst Derya Avsar Marie Schillgalies Marie Schillgalies Laureen Ritter Laureen Ritter Rafael Fernandes Mendes Janice Schumacher Jan Schneidereit Christopher Gribbohm Annika Abbenhaus Annika Abbenhaus Annika Abbenhaus Tim Ahrens Jean Michel Tofelde Jean Michel Tofelde Sarah Sonnenberg Sarah Sonnenberg Harald Dieterichs Svenja Dannat Sarah Mester Julia Kretschmann Julia Kretschmann Julia Kretschmann

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Dienstag, 15. März 2016

Von wütenden Koalas

Zu später Stunde treibe ich mich auf dem Schulterblatt umher. Ich warte im „die Herren Simpel“ auf zwei junge Männer, die ich bisher nur vom Namen kenne. „angry koala„, klingt wütender als sie wirklich sind, stellt sich schnell heraus.
Julian Heidt und Ole Wohlers treffen ein und heissen mich freundlich in ihrer Ausstellung willkommen.
Beide haben an der kunstschule wandsbek studiert und sind nun als freiberufliche Künstler und Designer tätig.
In der kw haben sie sich gefunden und ihren einzigartigen Arbeitsstil entwickelt.
Wo ihre Wege nach dem Studium entlang führten und wieso die Koalas so wütend sind, erfahrt ihr hier:



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Samstag, 12. März 2016

Kristina Kerbs ist Studierende des Monats März in Bremen

Die Bremer Monatspost hat uns wieder einen heissen Tipp zugesandt.
Diesen Monat hat sich Kristina Kerbs den Titel der Studierenden des Monats geschnappt.
Wer sie ist und was sie und ihr Design auszeichnet, wollten wir natürlich sofort erfahren!

Mia:
Kristina Kerbs, wer ist diese junge Frau von der wir hier sprechen? Stell dich doch einmal vor!
Kristina:
Ich bin Kristina Kerbs, 21 Jahre jung und wohnhaft in Delmenhorst. Ich setze mich jeden morgen in den Zug, fahre zur KW und folge meiner Passion. Ich habe einfach Spaß daran kreativ zu sein – umzusetzen, was mir im Kopf rumschwirrt, meinem ganz eigenen Stil folgen. Das setze ich auch in meinem Alltag um, ob es beim Kochen oder Sport ist. Ich probiere immer gerne Neues aus, bin ein sehr offener, lebensfroher, optimistischer und positiv-gestimmter Mensch. Meine Freunde machen sich zwar darüber lustig, ich würde mich aber selber als Adrenalinjunkie bezeichnen.

Das sind alles Gründe, warum ich an der KW studiere, ich habe die Chance bekommen an einer kreativen Schule zu studieren, habe mich selbst verändert, ich sehe nun alles mit offeneren Augen und werde alles weitere mitnehmen, was ich mitnehmen kann.
Ich möchte einfach einen Job machen, der mir Spaß bringt. Bis ich meinen Traumberuf, als Kommunikationsdesignerin, die nächsten 40 Jahre voller Leidenschaft ausüben kann, verkaufe ich weiterhin Brötchen, um meine eigenen Brötchen zu verdienen. Achso – fast vergessen- ich liebe Essen!
Mia:
analog oder digital? Was ist dein bevorzugtes Medium, wenn du dich kreativ austobst?
Kristina:
Eindeutig digital! Ich liebe es analog zu arbeiten um einen Ausgleich zu finden. Arbeite meistens jedoch digital und verwende ab und zu dafür auch analog Erstelltes. Das Digitale öffnet mir unglaublich viele Türen, das zusammentragen, was in meinem Kopf vorgeht. Ich kann mich komplett austoben, neues ausprobieren und gleichzeitig neues schaffen, was meine Unterschrift trägt.

Mia:
Welche drei Konzerte hast du zuletzt besucht und was verbindest du mit der Musik?
Kristina:

Ich bin überhaupt kein Konzertgänger – Schock. Beziehungsweise hat sich die Gelegenheit nie so ergeben.
Vor zwei Jahren war ich auf dem Ryan Leslie Konzert (amerikanischer Rapper) und auf was ich mich am meisten freue, ist das Beyonce Konzert, dass ich im Juli besuche. Einfach weil ich diese Ikone und ihre überragende Show sehen möchte.
Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht für Musik interessiere, ganz im Gegenteil. Mein Musikgeschmack ist breit gefächert, meistens muss nur der Beat stimmen.
Ich höre viel Oldschool, aber auch neues. Ich lebe zum Beispiel für HipHop. Musik definiere ich für mich als eine Art Motivation.
Es würde mich beim Arbeiten zu sehr ablenken, ich brauche es allerdings für meine Kreativphase und als Ansporn.
Mia:
Welche Fächer und Übungen während deines Studiums haben dich besonders zu künstlerischer Hochleistung beflügelt?
Kristina:
Typografie bei Gerd Jegelka war für mich ein ganz besonderes Fach. Das würde ich als mein persönlichen Anfang bezeichnen. Typografie ist der Auslöser meines eigenen Stils gewesen.
Editorial Design hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe meinen eigenen Stil gefunden, der auf das minimalistisch beruht.
Weniger ist meist mehr. Die Ergänzung dazu gab mir Fotografie, ein Konzept aus einer Idee erstellen, bis das Ergebnis stimmt und mich zufrieden stellt.
Dynamische Skizzen bot mir zu all dem Digitalen einen analogen Ausgleich. Der Mix aus diesen drei Fächern macht meinen Stil aus.
Mia:
Welche Produkte hätten für dich designtechnisch mehr Aufmerksamkeit nötig?
Kristina:
Auf jeden Fall verdienen Lebensmittel mit Aufmerksamkeit, wie bereits oben genannt, liebe ich Essen. Deswegen hat es auch eine ästhetische Verpackung verdient. Die Verpackungen sollten moderner gestaltet werden und dem Inneren die Ehre erweisen, die es verdient.
Umso mehr freue ich mich auf das Fach Verpackungsdesign im sechsten Semester.
Das Auge isst ja bekanntlich mit!
Mia:
Wo soll es nach deinem Studium für dich hingehen?
Kristina:
Am liebsten würde ich an eine mittelständige Werbeagentur mit einem facettenreichen Klientel. Soviel Erfahrungen mitnehmen, wie es nur geht – das wäre mein Ziel. Irgendwann möchte ich mich mit Sicherheit in die Selbständigkeit wagen. Bis dahin wäre ich gerne eine Beschäftige, die dem nachgeht, was ihr am meisten Spaß macht.
Mia:
Deine drei Lieblingswebsites, um Inspiration zu tanken:
Kristina:
Das sind meine bevorzugten Websites, auf denen ich des Öfteren mal rumstöbere, meist jedoch privat, um etwas kreatives zu entdecken, z.B. für Illustrationen oder ähnliches.
Meine eigentliche Inspiration tanke ich beim Sport oder in der Musik.
Mia:
deine Message an die jungen Semester:
Kristina:
Der positive Start in den Tag ist das Wichtigste und bestimmt den weiteren Verlauf. Man sollte  alle Aufgaben und Projekte mit Spaß und Freude angehen, nicht als Druck oder Last sehen, sondern eher als Bereicherung.
Alles ist ein Lernprozess – als diesen sollte es man auch sehen und sich dem ganzen offen gegenüber stellen, denn dann kann auch nichts mehr schief gehen.
Positive vibes only!Kristina Kerbs - Freie Malerei - French Bulldog Kristina Kerbs - Typografie - Postkartenserie Kristina Kerbs - Werbung - Pringtkampagne Kristina Kerbs - Werbung - Pringtkampagne Kristina Kerbs - Typografie - Magazin Kristina Kerbs - Typografie - Magazin Kristina Kerbs - Typografie - Magazin Kristina Kerbs - Typografie - Magazin Kristina Kerbs - Kommunikationsdesgin - Zeitung Kristina Kerbs - Kommunikationsdesgin - Corporate Publishing - Kundenmagazin Kristina Kerbs - Kommunikationsdesgin - Corporate Publishing - Kundenmagazin Kristina Kerbs - Kommunikationsdesgin - Corporate Publishing - Kundenmagazin Kristina Kerbs - Strategie - Work+Practice - Kampagne - Balisto Kristina Kerbs - Fotografie - Fashion Kristina Kerbs - Fotografie - Fashion Kristina Kerbs - Berufsfotografie - Glueckstreter Kristina Kerbs - Berufsfotografie - Glueckstreter Kristina Kerbs - Berufsfotografie - Glueckstreter Kristina Kerbs - Berufsfotografie - Glueckstreter Kristina Kerbs - Berufsfotografie - Glueckstreter Kristina Kerbs - Berufsfotografie - Glueckstreter


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Donnerstag, 10. März 2016

Mutters Lieblingsautor

Ein Bericht von Michael Wassenberg, Typografie-Dozent

Im Aufgabenblatt hieß es: Der Lieblingsautor Deiner Mutter kommt nach Hamburg, um nach langer Zeit mal wieder live vor Publikum zu lesen. Du schlüpfst in die Rolle des Literaturliebhabers, des Veranstalters und des Typografen zugleich … und konzipierst ein DIN A-1-Plakat im Hochformat für diesen sensationellen Event. (…) Wer keine Mutter hat … oder wessen Mutter keinen Lieblingsautor hat, der darf auch ein Plakat für eine Lesung mit Thomas Kapielski, Max Goldt oder Wiglaf Droste gestalten.

Was die Studenten meines Typografie-Seminars des dritten Semesters aus der Aufgabe gemacht haben, das sehen Sie hier. Zu Projektbeginn haben wir uns eine Auswahl von professionell gestalteten Plakaten angesehen und die formalästhetischen Mittel, die dabei zum Einsatz kamen, analysiert. Bei dieser Übung war ich besonders unnachgiebig und forderte die Typografie-Anfänger dazu auf, ihre Ideen zunächst auf Papier zu skizzieren, bevor sie mit dem Layout am Rechner beginnen. So entstanden nicht selten 8, 12, 20 oder noch mehr Scribbles.

Eindeutige typografische Hierarchien definieren, nachvollziehbare Differenzierungen markieren, sinnfällige Proportionen schaffen und einen klaren Rhythmus sichtbar machen — diese gestalterischen Grundsätze predigte ich nachgerade den Studenten in ungezählten Einzel- und Kleingruppengesprächen. Außerdem mussten natürlich noch die üblichen Fragen nach der Schriftmischung beantwortet und eine Reihe von detailtypografischen Entscheidungen getroffen werden.

Kim Bochdankiewicz Johanna Hess Leif Bistry Jourine Kuehl Jasmin Sofia Schroeder Anika Autzen Vanessa Fehst Claudio Andres Garrido Fuentes John Enger Ille Knuth Kim Celine Stiessel Kai Tesnau Kim Valesa Partenheimer Annabelle Lange Franziska Boettcher Finn Jonas Opfermann Nadine Roennfeldt Scott Gurinskaite Lisa Warncke

 



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Dienstag, 1. März 2016

Maximilian Dammert ist Studierender des Monats März

An einem sonnigen Vormittag im Februar radel ich zum Yummies am Steindamm. Drinnen seh ich ihn schon sitzen, Maximilian Dammert.
Maximilian hat grad mehrfach bei Wettbewerben abgesahnt und ist durch seine tollen Arbeiten aufgefallen. Daher, ohne Frage, mussten wir ihn einfach auszeichnen. Wir haben ihn zu Tisch gebeten und ein bisschen ausgefragt.

Maximilian’s Arbeiten könnt ihr direkt hier oder auf seiner Website begutachten.

Maximilian Dammert - Fotografie - Gewaechsanatomie Maximilian Dammert - FixPowe - Corporate_Design Maximilian Dammert - vetue - Editorial Design Maximilian Dammert - Studio Dumbar - Workshopplakat Maximilian Dammert - VW Park Assistant - Werbekampagne Maximilian Dammert - NABU Werbeplakat Maximilian Dammert - RAID - Werbekampagne

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